26. Juli 2022

Sicherheit beim Emsfestival: Neue Kampagne für Frauen – Klares Nein gegen sexuelle Übergriffe

Rheine. Am kommenden Wochenende (28.-31. Juli 2022) startet das traditionelle und weit über Rheine hinaus bekannte Emsfestival. Vier Tage lang werden das Emsufer, die schwimmende Bühne und die Innenstadt mit seinen Lokalen und Bars zum absoluten Mittelpunkt der Stadt.

Ausgelassene und spaßige Abende und Nächte bergen für Frauen und Mädchen aber auch Gefahren. Um so viel Sicherheit wie möglich bieten zu können, starten die Fachberatungsstelle gegen sexualisierte Gewalt der Diakonie WesT , die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Rheine und Rheine.Tourismus.Veranstaltungen.EV mit der Kampagne „Ist Luisa hier?“

Mit dieser Frage können sich Frauen an das Thekenpersonal wenden und schnelle und diskrete Hilfe holen, wenn sie sich bedrängt fühlen. Auch die Mitarbeitenden der Gastronomie auf dem Emsfestival beteiligen sich an der Kampagne.

Die Hilfe kann ganz unterschiedlich aussehen: So kann zum Beispiel ein Taxi gerufen werden, es können auch Freunde und Begleiterinnen der Frauen informiert werden oder auf Wunsch der jeweiligen Frau auch die Polizei gerufen werden. Luisa hilft nicht nur in konkreten Situationen, bereits die Möglichkeit der niedrigschwelligen Hilfe gibt schon ein Gefühl der Sicherheit. Die Kampagne soll für das Thema sexuelle Belästigung sensibilisieren und Frauen schützen.

„Gute Feiern brauche gute Rahmenbedingungen und aufmerksame Gastgeber. Wir freuen uns, dass noch relativ junge Projekt „Luisa“ bei den Veranstaltungen in Rheine umsetzen zu können. Es trägt dazu bei, die Wahrnehmung zu schärfen und gemeinsam ein deutliches Signal gegen sexualisierte Gewalt zu setzen“, erklären Ria Mester, Gaby Beckmann und Anja Ohlrogge. „Wir wollen das Feiern sicherer machen und die Hemmschwelle, um Hilfe zu fragen, abbauen.“, bekräftigen die Kooperationspartnerinnen.

 

 

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