Eine Gruppe von sieben lächelnden Personen steht vor dem Eingang eines Gebäudes der Diakonie Westfalen in Tecklenburg. Zwei Männer in der ersten Reihe halten gemeinsam einen übergroßen Scheck der Kreissparkasse Steinfurt über 50.000 Euro. Im Hintergrund ist ein Schild mit der Aufschrift 'Diakonie WesT e.V.' zu sehen.
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29. August 2025

Großzügige Spende für das Frauenhaus Rheine: Fördergesellschaft spendet 50.000 Euro im Rahmen des Neubau-Projekts

Am 27. August übergab der Landrat des Kreises Steinfurt, Dr. Martin Sommer, stellvertretend für die Gesellschaft zur Förderung gemeinnütziger Zwecke im Kreis Steinfurt eine Spende in Höhe von 50.000 Euro an das Frauenhaus Rheine. Die Spende unterstützt die Anschaffung der neuen Inneneinrichtung im Rahmen des Neubau-Projektes.

An der Spendenübergabe sowie dem folgenden Austausch rund um das Thema Frauenhaus nahmen neben dem Landrat auch fünf weitere, interessierte Mitglieder der Fördergesellschaft teil. Stefan Zimmermann, Vorstand der Diakonie WesT, beantwortete alle Fragen der Besuchenden und nahm die Spende für das Frauenhaus anschließend dankend entgegen: „Mithilfe der Förderung können wir unser neues Haus so ausstatten, dass die Frauen und Kinder nicht nur Schutz, sondern auch ein Stück Geborgenheit und Normalität erfahren. Das ist ein entscheidender Schritt, um ihnen eine neue Perspektive auf ein selbstbestimmtes und gewaltfreies Leben zu ermöglichen“, so Zimmermann.

Das Frauenhaus Rheine besteht bereits seit 1987 und bietet Frauen und ihren Kindern, die von häuslicher Gewalt betroffen sind, Zuflucht und Schutz. Im Neubau können bis zu 27 Frauen und Kinder aufgenommen werden, statt bisher 19 Bewohnende. Die Mitarbeiterinnen des Frauenhauses unterstützen die Frauen dabei, sich ein neues Leben ohne Gewalt aufzubauen. Bis heute kamen etwa 3.500 Frauen und 5.000 Kinder im Frauenhaus Rheine unter.

 

Foto: (v.l.) Stefan Zimmermann (Vorstand Diakonie WesT e.V.), Dr. Martin Sommer (Landrat Kreis Steinfurt), Gisela Köster (CDU), Larissa Nardmann (Diakonie WesT e.V.), Peter Middendorf (SPD), Gisela Lang (UWG), Michael Hardebusch (SPD) und Hans-Jürgen Streich (FDP)

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