Vorstand Stefan Zimmermann spricht bei der Mitgliederversammlung der Diakonie WesT am Rednerpult. Im Raum sitzen Zuhörerinnen und Zuhörer an gedeckten Tischen, im Hintergrund große Fenster mit Blick auf ein modernes Gebäude.
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10. Juli 2025

Mitgliederversammlung am 7. Juli 2025

Am 7. Juli 2025 fand in Ibbenbüren die jährliche Mitgliederversammlung der Diakonie WesT e.V. statt. Im Mittelpunkt standen der Rückblick auf das Jahr 2024, strategische Entwicklungen – und ein herzliches Dankeschön an Mitarbeitende und Ehrenamtliche.

Vorstand Stefan Zimmermann schilderte in seinem Bericht die Herausforderungen und Fortschritte des vergangenen Jahres. Besonders die ambulante Pflege rückte dabei in den Fokus: „Unsere Mitarbeitenden leisten hier täglich Großes – oft unter hohem Zeitdruck und mit knappen Ressourcen. Es ist uns ein zentrales Anliegen, diese Arbeit sichtbar zu machen und zu stärken“, so Zimmermann. Die Diakonie setze sich dafür ein, dass Menschen möglichst lange in ihrer vertrauten Umgebung leben können – ein Wunsch, der zunehmend an Bedeutung gewinnt.

Auch strukturell hat sich die Diakonie WesT weiterentwickelt. Der Aufbau eines professionellen Fundraisings, die Digitalisierung von Arbeitsprozessen sowie die Weiterentwicklung als moderner, attraktiver Arbeitgeber wurden weiter vorangetrieben. Erste Erfolge zeigen sich bereits: So trug das Fundraising unter anderem zur Finanzierung des Neubaus des Frauenhauses in Rheine bei. Mit der Übernahme der Mehrheitsbeteiligung an der Haus Widum gGmbH, Trägerin mehrerer stationärer Pflegeeinrichtungen, wurde zudem ein weiterer strategischer Schritt vollzogen. Zimmermann betonte: „Digitalisierung, Effizienz und Strategie sind wichtig – aber sie ersetzen nicht das, was unsere Arbeit im Kern ausmacht: Beziehung, Nähe und menschliche Zuwendung. Gerade in der Pflege bleibt das unverzichtbar.“

Verwaltungsratsvorsitzender André Ost spricht bei der Mitgliederversammlung der Diakonie WesT am Rednerpult. Im Raum sitzen Zuhörerinnen und Zuhörer an gedeckten Tischen, im Hintergrund große Fenster mit Blick auf ein modernes Gebäude.Auch der Vorsitzende des Verwaltungsrates, Superintendent André Ost, zog in seinem Bericht eine positive Bilanz der zurückliegenden Jahre: „Seit der Fusion im Jahr 2021 hat sich die Diakonie WesT zu einem stabilen und leistungsfähigen Werk entwickelt. Wir sind im Verwaltungsrat zu einer guten Einheit zusammengewachsen und schauen strategisch gemeinsam nach vorn. Die enge Anbindung an die beiden Kirchenkreise trägt entscheidend zur Wahrnehmung und Weiterentwicklung unserer diakonischen Arbeit bei.“ Zugleich hob Ost hervor, wie wichtig eine verlässliche Finanzierung für die Arbeit der Diakonie ist. Besonders die offenen und kostenlosen Beratungsdienste könnten vielerorts ohne Zuschüsse aus Kirchensteuermitteln nicht weitergeführt werden: „Diese Unterstützung brauchen wir dringend, um den Menschen auch künftig zuverlässig zur Seite stehen zu können“, so Ost.

Jahresabschluss 2024 positiv – Vorstand entlastet
Im Rahmen der Versammlung präsentierte die Curacon Wirtschaftsprüfungsgesellschaft den Jahresabschluss für das Wirtschaftsjahr 2024. Wirtschaftsprüfer Wernher Schwarz bescheinigte der Diakonie WesT trotz aller Herausforderungen ein positives Betriebs- und Jahresergebnis. Die Mitgliederversammlung entlastete daraufhin den Vorstand einstimmig.

Verwaltungsrat neu gewählt
Nach vier Jahren Amtszeit wurde zudem der Verwaltungsrat turnusgemäß neu gewählt. Einige bisherige Mitglieder wurden mit Dank verabschiedet, ein neues Mitglied konnte willkommen geheißen werden. Damit ist das Gremium auch für die kommenden Jahre gut aufgestellt.

Zum Abschluss sprach Verwaltungsratsvorsitzender André Ost allen Mitarbeitenden und Ehrenamtlichen in der Diakonie WesT einen besonderen Dank aus: „Nicht zuletzt möchte ich unseren Mitarbeitenden danken für ihre engagierte und erfolgreiche Arbeit in den verschiedenen Aufgabenfeldern unserer Diakonie. Sie sind diejenigen, die in ihrer täglichen Arbeit für die Menschen, für die wir da sein wollen, das Gesicht sind. Sie vertreten unsere Diakonie nach außen und tun das mit starkem Einsatz und hoher Fachlichkeit. Im Namen des ganzen Verwaltungsrates dafür ein ganz herzlicher Dank!“

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